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Der Tag der Versicherung: Das sind die wichtigsten Versicherungen für Hausbesitzer

Dieser Tag erhält von uns zwei erhobene Daumen: Der 28. Juni ist der offizielle „Tag der Versicherung“. Es wird vermutet, dass ein amerikanischer Versicherungskonzern den Tag ausgerufen hat. Nun soll er daran erinnern, einmal jährlich den persönlichen Versicherungsschutz zu überprüfen. Und das gilt auch für Hausbesitzer.

Vier Hände umfassen ein Häuschen. Der Tag der Versicherung soll an den richtigen Versicherungsschutz erinnern.

Der Tag der Versicherung soll auch Hauseigentümer daran erinnern, dass es wichtig ist, Versicherungen regelmäßig zu überprüfen.

 

Versicherungsschutz für Hausbesitzer

Ein eigenes Zuhause ist ein wertvoller Besitz. Es vereint viele Wünsche und Bedürfnisse in sich: ein Dach über dem Kopf, Raum zum Leben und die Vorsorge fürs Alter. Ein guter Versicherungsschutz sorgt dafür, dass auch ein Schadenfall die Zukunftspläne nicht durchkreuzt. Doch weil sich Lebensumstände verändern und Versicherer ihre Tarife regelmäßig anpassen, lohnt sich ab und an der Blick in die Versicherungspolicen. Welcher Versicherungsschutz für Hausbesitzer besonders wichtig ist, erfahren Sie hier im Text.

 

Damals wie heute: Der beste Schutz ist die Gemeinschaft

Mit dem Abschluss eines Versicherungsvertrages werden wir zum Mitglied einer Risikogemeinschaft. Drohte zuvor ein Sturm das Hausdach abzudecken, wären wir auf uns gestellt. Nun erhalten wir die Sicherheit, dass der finanzielle Verlust durch die Gemeinschaft der Versicherten ausgeglichen wird. Auf diesem Prinzip basiert der Versicherungsgedanke, der bis weit in die Geschichte der Menschheit zurück reicht. Im Mittelalter waren die Brandgefahren bei enger Städtebebauung und die Risiken der Seefahrt Auslöser für eine gegenseitige Absicherung. Die Industrialisierung brachte die Institutionalisierung der Versicherung mit sich. In dieser Zeit entstand die Sozialversicherung, die uns seitdem im Falle von Krankheit oder Arbeitslosigkeit absichert. Während dabei das Solidaritätsprinzip Beitrag und Leistung bestimmt, wählen wir in der Individualversicherung unseren Versicherungsschutz selbst. Es sind unsere persönlichen Risiken, für die wir eine Absicherung wählen. Doch auch die teilen wir mit vielen anderen. Die Versicherer entwickeln die dazu passenden Produkte und Tarife für ihre Kunden immer weiter.

 

Alles bleibt anders: Im Leben und beim Versicherungsschutz

Erstmal kommen wir ohne alles auf die Welt und haben wir noch nichts zu verlieren an Besitz. Mit jedem Geburtstag füllen sich die Regale im Kinderzimmer und wir gewinnen an Freiheit und Verantwortung. Um die Versicherung kümmern sich erstmal andere. Das ändert sich mit der ersten eigenen Wohnung oder dem Abschluss der Ausbildung. Von da an schließen wir Versicherungsverträge ab, die zu unserem Leben passen. Mit jeder Veränderung der Lebenssituation sollte der Versicherungsschutz auch weiterhin überprüft werden: Zum Beispiel bei Umzug, Heirat, Geburt eines Kindes oder Hauskauf und Bauvorhaben. Die Versicherer erneuern ihre Versicherungsprodukte regelmäßig und erweitern den Schutz um neue Risiken. Auch lässt sich bei einem Tarifwechsel manchmal sparen, zum Beispiel wenn überflüssig gewordene Leistungen rausfallen. Wie es der „Tag der Versicherung“ anmerkt, lohnt sich deshalb auch ohne besonderen Anlass ein regelmäßiger Blick in den Versicherungsordner.

 

Versicherungsschutz rund um Haus: Worauf Hausbesitzer achten sollten

Die Wohngebäudeversicherung ist für angehende und bestehende Hauseigentümer unerlässlich. Abgesichert sein sollten Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Ergänzt werden kann der Versicherungsschutz um weitere Elementarschäden wie Überschwemmung oder Erdbeben. Basis des Versicherungsschutzes ist die Versicherungssumme: Umbauten können den Wert des Hauses erhöhen und eine Anpassung erforderlich machen. Neue oder besondere Risiken wie Gewerbe sollten auch  immer dem Versicherer gemeldet werden, da er ansonsten von der Leistungspflicht befreit sein kann. Bis zur nächsten Beitragsrechnung sind neuen Risiken oft vorsorglich abgesichert, doch dann ist die Meldung unumgänglich. Übrigens schließen einige Versicherer wie die GEV auch Schäden ein, die der Versicherungsnehmer grob fahrlässig verursacht hat. Und neuere Tarife sichern mitunter auch die Technik eines Smart Home ab. Ein Blick in Vertrag und Tarif lohnt sich.

Fast alles, was sich im Haus befindet, ist durch die Hausratversicherung geschützt. Die versicherten Gefahren sind Feuer, Einbruchdiebstahl und Vandalismus, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel. Optimal berechnet wird die Versicherungssumme anhand der Wohnfläche. Ändert sich diese zum Beispiel durch einen Dachgeschossausbau, ist die Anpassung erforderlich. Auch bei Wertsachen ist besondere Aufmerksamkeit geboten: Für Schmuck, Bargeld und dergleichen gelten Entschädigungsgrenzen. Neuanschaffungen oder geerbte Schmuckstücke sollten in den Versicherungsschutz eingeschlossen werden.

Ein weiteres Must-have nicht nur für Hauseigentümer ist die Privathaftpflichtversicherung. Sie bietet Versicherungsschutz im Fall von Schadenersatzansprüchen, und die können teuer werden. Der absolute Pluspunkt für Einfamilienhausbesitzer: Für die selbstbewohnte Immobilie ist in der Privathaftpflichtversicherung das Risiko als Haus- und Grundbesitzer eingeschlossen. Für vermietete Immobilien ist der Abschluss einer separaten Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung unbedingt zu empfehlen. Neuere Privathaftpflichttarife setzen oft auf Erweiterungen des Versicherungsschutzes rund ums Immobilieneigentum. Wenn dadurch extra Verträge entfallen, lässt sich sogar noch etwas sparen.

Alle Bauvorhaben sind während der Bauzeit gut abgesichert durch eine Bauleistungs- und die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Bei geplanten Anbauten lohnt sich der Blick in bestehende Versicherungsverträge: Zum Beispiel sind in der Privathaftpflichtversicherung oft kleine Bauvorhaben schon mit eingeschlossen. Die Bauleistungsversicherung ist die ideale Ergänzung zur Wohngebäudeversicherung, bei der der Rohbau zunächst kostenfrei gegen Feuerschäden abgesichert ist. Welche Absicherung wirklich fehlt, kann am besten der Versicherer beantworten.

 

Nicht zu viel und nicht zu wenig: Der ideale Versicherungsschutz

Moderne Versicherungsprodukte bieten unterschiedliche Tarifvarianten mit mehr oder weniger vielen Extras. Der Versicherungsschutz kann so passend zum Bedarf des Kunden gewählt werden und mit jeder Leistungserweiterung geht ein Stück mehr Sicherheit einher. Damit niemand erst Tarife und Versicherungsbedingungen studieren muss für den idealen Versicherungsschutz, empfiehlt sich die direkte Kontaktaufnahme mit dem Versicherer. Denn mit einer fachkundigen Beratung sollte die Anpassung des Versicherungsschutzes ohne viel Aufwand gelingen.

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