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Photovoltaik: Das sind die Vorteile

Es steht außer Frage: Eine Photovoltaikanlage, häufig auch Solarstromanlage genannt, lohnt sich in jedem Fall – für unsere Umwelt, für mehr Unabhängigkeit und mehr denn je unter ökonomischen Aspekten. Warum, lesen Sie in diesem Ratgeber.

Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Energie vom Dach ist umweltfreundlich und nach der Anschubfinanzierung werden Sie unabhängiger von steigenden Energiepreisen.

 

Solarpflicht im Koalitionsvertrag

Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen boomt. Sicherlich tragen dazu nicht zuletzt die gestiegenen Energiepreise bei. Dazu erleichtern viele Fördermöglichkeiten für Investitionen in Erneuerbare Energien, wie eben Photovoltaik- oder Solarstromanlagen, die Entscheidung. Und auch die neue Bundesregierung aus SPD, Grüne und FDP hat in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten: "Alle geeigneten Dachflächen sollen künftig für die Solarenergie genutzt werden. Bei gewerblichen Neubauten soll dies verpflichtend, bei privaten Neubauten soll es die Regel werden."

Daher macht es Sinn, sich als Hausbesitzer jetzt mit dem Thema auseinandersetzen, denn Fördermittel stehen oft nur begrenzt zur Verfügung. Außerdem haben einzelne Bundesländer bereits die Pflicht zu Solaranlagen gesetzlich vorgesehen oder in Planung. Welche das sind, lesen Sie hier.

 

Was ist Photovoltaik?

Unter dem Begriff Photovoltaik – oder auch Fotovoltaik – versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. „Photo“ leitet sich vom griechischen Wort für Licht ab. „Voltaik“ bezieht sich auf die Einheit für die elektrische Spannung, auf Volt. Das heißt, durch Photovoltaik können wir die Energie der Sonne nutzen, um Strom für unseren täglichen Bedarf zu erzeugen. (Lesen Sie auch: Photovoltaik - Strom vom Dach.)

 

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Zunächst benötigt man einen sonnigen Platz für die Photovoltaikmodule. Das ist in der Regel das Dach. Die ideale Ausrichtung hat ein nach Süden ausgerichtetes Dach, aber auch Südost- und Südwest-Lagen bringen gute Ergebnisse. Außerdem ist die Dachneigung von Bedeutung: ein Neigungswinkel zwischen 30 und 35 Grad gilt als optimal. Kleinere Abweichungen können für eine Photovoltaikanlage aber noch rentabel sein. Schattenwurf durch Bäume oder die umgebende Bebauung sind hingegen nachteilig.

Die auf dem Dach angebrachten Photovoltaik- oder Solarmodule, die Sonnenenergie in Strom umwandeln, setzen sich aus einer Vielzahl miteinander verschalteter Solarzellen zusammen. Diese Solarzellen bestehen ihrerseits aus zwei Halbleiterschichten. Durch das Sonnenlicht werden die Schichten elektrisch leitfähig und produzieren positive bzw. negative Ladungen. Aus den entgegengesetzt geladenen Teilchen entsteht ein elektrisches Feld, das Gleichstrom liefert. Da unsere Geräte üblicherweise auf Wechselstrom ausgerichtet sind, wird der in der Photovoltaikanlage produzierte Gleichstrom mit einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt.

Dieser wird zunächst in das Hausnetz eingespeist und kann von Elektrogeräten innerhalb des Hauses genutzt werden – das nennt man Eigenverbrauch. Gibt es mehr Strom als benötigt wird, fließt der Überschuss in das öffentliche Netz bzw. in einen Stromspeicher. Braucht man mehr Strom als eigener Solarstrom vorhanden, zum Beispiel bei schlechtem Wetter oder nachts, wird die fehlende Menge aus dem Netz bezogen.

 

Nutzen einer Photovoltaikanlage

Die Energiewende ist schon lange ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensrealität. Denn die Auswirkungen der Klimaerwärmung sind inzwischen weltweit unübersehbar und für jeden zu spüren.

Daher wurde bereits im Jahr 2000 mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Energiewende eingeleitet. Ziele sind unter anderem den Anteil der aus erneuerbaren Energien erzeugten Strom am Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen und bis zum Jahr 2050 den gesamten in Deutschland erzeugten oder verbrauchten Strom treibhausgasneutral und klimaverträglich zu produzieren. Für 2021 liegt der Anteil des aus erneuerbaren Energien produzierten Stroms bei gut 40 Prozent, 8,8 Prozent des insgesamt erzeugten Stroms stammt aus Photovoltaikanlagen.

Doch auch unter ökonomischen Gesichtspunkten ist eine Photovoltaikanlage unverändert interessant. Zwar stehen heute die Anreize durch sinkende Einspeisevergütungen nicht mehr so im Vordergrund wie bei der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Aber die stark gestiegenen Preise für fossile Energieträger wie Gas und Öl und in der Folge für Strom einerseits und die zurückgehenden Kosten für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher machen die eigene Stromproduktion außerordentlich interessant – auch und gerade, wenn ein E-Fahrzeug vor der Türe steht. Daher werden Photovoltaikanlagen von vielen Stellen gefördert, um die im EEG definierten Ziele zu erreichen.

Dazu kommt ein weiterer, ganz aktueller Aspekt: Eine Photovoltaikanlage macht uns ein Stück weit unabhängig – von Energieversorgern und rohstoffproduzierenden Ländern.

 

Einspeisung oder Eigenverbrauch?

Sicherlich spielt das geschärfte ökologische Bewusstsein eine große Rolle bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage – aber ebenso die Wirtschaftlichkeit. Ist die Photovoltaikanlage erst einmal auf dem Dach installiert, versorgt sie einen Haushalt für 30 Jahre oder länger mit günstigem Ökostrom. Sie produziert nicht nur „grünen“ Strom, sondern hilft auch Stromkosten zu sparen und sogar Gewinne erzielen. In der Regel hat sich eine Photovoltaikanlage meist nach 10 bis 12 Jahren amortisiert.

Dabei stellt sich die Frage, ob mit dem auf dem Dach produzierten Strom durch die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz Geld verdient oder Stromkosten durch den Eigenverbrauch gespart werden sollen.

 

Stromkosten sparen durch Eigenverbrauch…

In den letzten Jahrzehnten ist der Strompreis nahezu kontinuierlich gestiegen. Lag er im Jahr 2000 noch bei durchschnittlich 13,94 Cent pro Kilowattstunde, betrug er zwanzig Jahre später 31,81 Cent pro Kilowattstunde. Das ist eine Steigerung um rund 128 Prozent. 2021 kostete die Kilowattstunde durchschnittliche 32,19 Cent. Der Preis setzte sich aus den folgenden drei Bestandteilen zusammen:

  • 51 Prozent für Steuern, Abgaben und Umlagen
  • 24 Prozent für die Nutzung der Stromnetze des Netzbetreibers
  • 25 Prozent an Stromanbieter für Stromerzeugung und Vertrieb

Und Stand März 2022 werden pro Kilowattstunde Strom schon rund 36 Cent aufgerufen. Aktuell Tendenz stark steigend.

Demgegenüber stehen die Kosten pro Kilowattstunde für den selbst produzierten Solarstrom. Diese liegen nach Berechnungen des Fraunhofer Instituts zurzeit bei 8 bis 12 ct/kWh. Das sind rund zwei Drittel weniger als bei Bezug aus dem öffentlichen Stromnetz.

 

…oder mit Einspeisung Geld verdienen

Solarstrom, der nicht selbst genutzt wird, kann in das öffentliche Stromnetz einspeist werden. Der Betrag pro Kilowattstunde ist dabei seit 2000 einheitlich durch die sogenannte Einspeisevergütung geregelt. Waren es damals noch über 50 Cent pro Kilowattstunde eingespeisten Stroms, so liegt der Betrag Stand März 2022 nur noch bei knapp 7 Cent. Tendenz fallend. Der jeweils aktuelle Wert wird durch die Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Zu berücksichtigen ist hier auch, dass ab dem Jahr 2021 für die ersten Photovoltaikanlagen die zwanzigjährige Förderdauer nach dem EEG endet. Bei den meisten Anlagen dürfte die technische Lebensdauer noch nicht erreicht sein, sodass ein Weiterbetrieb grundsätzlich möglich ist. Eine Direktvermarktung nach Förderende und Optionen für eine vereinfachte Abnahmeregelung für Strom aus diesen Photovoltaikanlagen wurde entwickelt. Mehr dazu beim Umweltbundesamt.

Fazit: Der Eigenverbrauch des mit einer Photovoltaikanlage erzeugten Solarstroms lohnt heute also deutlich mehr als die Einspeisevergütung bringt. Steuern, Abgaben und Umlagen erhöhen die Strombezugskosten. Wer es also schafft, einen großen Teil des benötigten Stroms selbst zu produzieren und zu nutzen, spart am meisten.

Unser Tipp: Lassen Sie daher Hauptstromnehmer wie die Waschmaschine oder die Spülmaschine nach Möglichkeit dann laufen, wenn die Sonne so richtig lacht. Oder in die Zukunft gedacht: Elektromobilität ist auf dem Vormarsch ... Mit einer Photovoltaikanlage können Sie sich eine eigene Stromtankstelle für Ihr Elektroauto einrichten und das Fahrzeug beispielsweise dann laden, wenn der Solarstrom gerade nicht anderweitig benötigt wird.

 

Stromspeicher

An vielen Tagen produziert die Solaranlage während der Sonnenstunden mehr Strom als sofort genutzt werden kann. Dann ist es gut, wenn der überschüssig produzierte Strom in einem Strom- oder Batteriespeicher zur späteren Nutzung zwischengespeichert werden kann. So lässt sich der Solarstrom auch dann nutzen, wenn keine Sonne scheint und die Photovoltaikanlage keinen oder zu wenig Strom liefert. Zum Beispiel am Abend, wenn der Energieverbrauch steigt, dann kann der gespeicherte Strom wieder entnommen werden.

Als Stromspeicher haben sich insbesondere die Lithium-Ionen-Akkus durchgesetzt. Sie weisen gegenüber Blei-Akkus eine erheblich längere Lebensdauer auf und zeigen mit 95 Prozent einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Blei-Akkus bringen es auf knapp über 80 Prozent. Dazu fällt beim Vergleich der Umweltverträglichkeit die Wahl auf die Lithium-Ionen-Akkus, denn ein hoher Anteil des giftigen Schwermetalls Blei belastet die Umwelt.

Aufgrund der Vorteile setzen immer mehr Eigenheimbesitzer und Betreiber von Photovoltaikanlagen auf den Eigenverbrauch von Solarstrom mithilfe eines Stromspeichers. Berechnungen haben gezeigt, dass sich so der Eigenverbrauchsanteil von etwa 30 Prozent auf mehr als 70 Prozent erhöhen lässt. Vor allem lohnt sich ein Solarstromspeicher

  • bei Neuinstallation einer Photovoltaikanlage,
  • für größtmöglichen Selbstverbrauch des eigens erzeugten Solarstroms,
  • für mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern und steigenden Strompreisen,
  • um mit erneuerbarem Strom die Energiewende voranzubringen,
  • wenn man sich ein Elektroauto anschaffen möchte.

 

 

Infografik: Photovoltaik zum Selbstnutzen, Speichern und Einspeisen – so geht es!

Haus mit Photovoltaik zum Selbstnutzen, Speichern und Einspeisen als Infografik

 

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Kosten für eine Photovoltaikanlage

Bei allen Vorteilen … eine Photovoltaikanlage und der Solarstromspeicher haben ihren Preis, auch wenn sie stark gesunken sind. Vor 20 Jahren lagen die Preise für Photovoltaikanlagen noch bei mehr als 4.000 Euro pro Kilowatt-Peak (kWp). Mit einem Kilowatt-Peak lassen sich rund 1.000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugen, dafür braucht man etwa 7 bis 10 qm Dachfläche. Seitdem sind die Nettopreise pro Kilowatt-Peak stetig gesunken. Heute kostet eine Photovoltaikanlage nur noch zwischen 1.200 und 2.000 Euro pro kWp.

Für eine Anlage mit beispielsweise 8 kWp liegen somit die Investitionskosten bei 10.000 bis 16.000 Euro. In Kombination mit einem Stromspeicher steigen die Kosten auf rund 14.000 bis 20.000 Euro. Nach der einmaligen Investition fallen für eine Photovoltaikanlage meist nur noch geringe laufende Kosten an.

Unser Tipp: Sprechen Sie für die Auswahl des passenden Batteriespeichers und der individuellen Einsparmöglichkeiten einen Fachbetrieb an. Mit in die Entscheidung einbezogen werden sollten auch die künftigen Entwicklungen, insbesondere die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

 

Förderung nutzen

Es gibt seitens des Bundes, der Länder und Kommunen verschiedene Förderprogramme für Photovoltaikanalagen, wie beispielsweise

  • die gesetzliche Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen,
  • zinsgünstige Kredite,
  • regionale und kommunale Förderungen,
  • Photovoltaik-Zuschüsse von Energieversorgern.

 

Kredite der KfW-Bank

Für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage bietet die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) über den Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ eine zinsgünstige Finanzierungsmöglichkeit für Photovoltaikanlagen auf Dächern, an Fassaden und auf Freiflächen. Auch Batteriespeicher und die Erweiterung von bestehenden Anlagen können über den Kfw-Kredit 270 gefördert werden.

Förderfähig sind die Kosten für Planung, Projektierung und Installation der Photovoltaikanlage. Voraussetzung für die Bewilligung des Kredits ist, dass die Photovoltaikanlage den Anforderungen des EEG entspricht. Die Höhe des Kredits kann dabei bis zu 100 Prozent der Investitionskosten decken.

Wer von dieser Investitionsförderung profitieren möchte, muss seinen Antrag vor dem Kauf der Photovoltaikanlage einreichen. Der Kredit kann grundsätzlich mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Programm 440 für die Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

 

Einspeisevergütung

Wer Strom aus Photovoltaik in das öffentliche Stromnetz einspeist, erhält nach EEG eine Einspeisevergütung. Für typische Solaranlagen auf Privathäusern (bis 10 kWp Anlagengröße), die im März 2022 neu installiert werden, beträgt die Photovoltaik-Einspeisevergütung noch 6,63 ct pro kWh. Sie wird in dieser Höhe über einen Zeitraum von 20 Jahren gezahlt. Doch die Vergütung wird weiter sinken. Die jeweils geltenden Einspeisevergütungen werden von der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Wie oben bereits erläutert, lohnt sich dieses Modell jedoch längst nicht mehr. Der Schwerpunkt liegt heute auf dem Eigenverbrauch.

 

Die regionale Förderung

Ebenso bieten Länder, Städte und Kommunen vielfältige Fördermöglichkeiten, insbesondere für die Anschaffung von Stromspeichern, aber auch bei der Investition in eine Photovoltaikanlage. Meist handelt es sich hier um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Leider gibt es keine einheitliche Vorgehensweise. So fördert ab 1. April 2022 nur Thüringen die Investitionen von Solaranlage und Batteriespeicher. In Bayern und Nordrhein-Westfalen gibt es Fördermittel für Batteriespeicher. Hier lohnt es sich schnell zu sein, denn die bereitgestellten Mittel sind begrenzt. Ebenfalls unterstützen einige Städte die Installation von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern oder nur eins von beidem.

 

Exkurs: 70 Prozent-Regelung bei der Einspeisung

Gemäß EEG dürfen Betreiber einer Photovoltaikanlage, die eine Einspeisevergütung erhalten, nur 70 Prozent der theoretisch möglichen Strommenge einspeisen. Mit dieser Regelung will der Gesetzgeber sicherstellen, dass das Stromnetz stabil bleibt. Mit einer Kombination aus Photovoltaikanlage und Stromspeicher speisen Hausbesitzer viel weniger produzierten Solarstrom ins Netz ein, sodass diese Regelung keine Rolle mehr spielt.

 

Zuschüsse von Energieversorgern

Einzelne Energieversorger und Stadtwerke bieten ihren Kunden Unterstützung bei der Installation einer Photovoltaikanlage – sowohl als Berater wie auch finanzieller Art, beispielsweise durch einen Aufschlag auf die gesetzliche Einspeisevergütung oder durch einmalige Investitionszuschüsse.

Über die möglichen Förderprogramme im Einzelnen gibt die Förderdatenbank zu des Bundeswirtschaftsministeriums Auskunft. Welche Fördermöglichkeiten speziell in Ihrer Region angeboten werden, sollten Sie bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung bzw. bei dem Energieversorger vor Ort erfragen.

Wichtig: Für die unterschiedlichen Förderprogramme gelten jeweils unterschiedliche Förderbedingungen. Hier muss man sich in jedem Fall vorab informieren, worauf zu achten ist. Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln ist in jedem Fall, dass ein Fachbetrieb bzw. ein Handwerksunternehmen mit den Arbeiten beauftragt wird. Ein Antrag muss bei der zuständigen Behörde eingereicht werden, bevor der Auftrag erteiltwird und die Arbeiten losgehen. Denn bereits in Betrieb genommene Anlagen und Stromspeicher sind nicht mehr förderfähig.

Mehr über Fördermöglichkeiten erfahren Sie auch hier.

 

 

Gut abgesichert

Prüfen Sie, ob Ihre Wohngebäudeversicherung ausreichend Schutz bietet. Informieren Sie vor Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage Ihren Versicherer. Viele bieten eine Absicherung für die Anlage innerhalb der Wohngebäudeversicherung an  

Sie ersetzen, abhängig vom jeweils vereinbarten Versicherungsschutz, beispielsweise nicht nur Diebstahl und Schäden durch Sturm oder Feuer, sondern leisten darüber hinaus u.a. bei Überspannungsschäden, Kurzschluss und Überstrom.

Ebenso werden Ertragsausfälle für einen bestimmten Zeitraum übernommen, wenn die Anlage aufgrund eines Schadeneintrittes durch eine versicherte Gefahr (z.B. Sturm) keinen Strom erzeugen kann.

Von der Anlage selbst können ebenso Gefahren für Dritte ausgehen, zum Beispiel, wenn sich infolge eines Sturms Teile der Anlage lösen und fremdes Eigentum beschädigen. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung der GEV umfasst Schäden aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage.

 

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