Photovoltaik: Das sind die Vorteile
Es steht außer Frage: Eine Photovoltaikanlage, häufig auch Solarstromanlage genannt, lohnt sich in jedem Fall – für unsere Umwelt, für mehr Unabhängigkeit und mehr denn je unter ökonomischen Aspekten. Warum, lesen Sie in diesem Ratgeber.
Energie vom Dach ist umweltfreundlich und nach der Anschubfinanzierung werden Sie unabhängiger von steigenden Energiepreisen.
Solarpflicht in Deutschland
Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen boomt. Sicherlich tragen dazu nicht zuletzt die gestiegenen Energiepreise bei. Dazu erleichtern viele Fördermöglichkeiten für Investitionen in Erneuerbare Energien, wie eben Photovoltaik- oder Solarstromanlagen, die Entscheidung. Die letzte Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP hatte in ihrem Koalitionsvertrag vom Dezember 2021 festgehalten: "Alle geeigneten Dachflächen sollen künftig für die Solarenergie genutzt werden. Bei gewerblichen Neubauten soll dies verpflichtend, bei privaten Neubauten soll es die Regel werden."
Für Hausbesitzer ist das Thema inzwischen deutlich konkreter geworden: In mehreren Bundesländern gelten bereits Solarpflichten – etwa bei Neubauten oder Dachsanierungen – weitere Regelungen sind hinzugekommen. Gleichzeitig hat sich Photovoltaik auch wirtschaftlich etabliert, da Strompreise hoch bleiben und Eigenverbrauch zunehmend attraktiv ist. Wer neu baut oder sein Dach erneuert, sollte die gesetzlichen Vorgaben und technischen Möglichkeiten frühzeitig einplanen. Außerdem haben einzelne Bundesländer bereits die Pflicht zu Solaranlagen gesetzlich vorgesehen oder in Planung. Welche das sind, lesen Sie hier.
Was ist Photovoltaik?
Unter dem Begriff Photovoltaik – oder auch Fotovoltaik – versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. „Photo“ leitet sich vom griechischen Wort für Licht ab. „Voltaik“ bezieht sich auf die Einheit für die elektrische Spannung, auf Volt. Das heißt, durch Photovoltaik können wir die Energie der Sonne nutzen, um Strom für unseren täglichen Bedarf zu erzeugen. (Lesen Sie auch: Photovoltaik - Strom vom Dach.)
Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?
Zunächst benötigt man einen sonnigen Platz für die Photovoltaikmodule. Das ist in der Regel das Dach. Die ideale Ausrichtung hat ein nach Süden ausgerichtetes Dach, aber auch Südost- und Südwest-Lagen bringen gute Ergebnisse. Außerdem ist die Dachneigung von Bedeutung: ein Neigungswinkel zwischen 30 und 35 Grad gilt als optimal. Kleinere Abweichungen können für eine Photovoltaikanlage aber noch rentabel sein. Schattenwurf durch Bäume oder die umgebende Bebauung sind hingegen nachteilig.
Die auf dem Dach angebrachten Photovoltaik- oder Solarmodule, die Sonnenenergie in Strom umwandeln, setzen sich aus einer Vielzahl miteinander verschalteter Solarzellen zusammen. Diese Solarzellen bestehen ihrerseits aus zwei Halbleiterschichten. Durch das Sonnenlicht werden die Schichten elektrisch leitfähig und produzieren positive bzw. negative Ladungen. Aus den entgegengesetzt geladenen Teilchen entsteht ein elektrisches Feld, das Gleichstrom liefert. Da unsere Geräte üblicherweise auf Wechselstrom ausgerichtet sind, wird der in der Photovoltaikanlage produzierte Gleichstrom mit einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt.
Dieser wird zunächst in das Hausnetz eingespeist und kann von Elektrogeräten innerhalb des Hauses genutzt werden – das nennt man Eigenverbrauch. Gibt es mehr Strom als benötigt wird, fließt der Überschuss in das öffentliche Netz bzw. in einen Stromspeicher. Braucht man mehr Strom als eigener Solarstrom vorhanden, zum Beispiel bei schlechtem Wetter oder nachts, wird die fehlende Menge aus dem Netz bezogen.
Nutzen einer Photovoltaikanlage
Die Energiewende ist schon lange ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensrealität. Denn die Auswirkungen der Klimaerwärmung sind inzwischen weltweit unübersehbar und für jeden zu spüren.
Daher wurde bereits im Jahr 2000 mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Energiewende eingeleitet. Ziel ist es, die Stromversorgung schrittweise auf erneuerbare Energien umzustellen. Aktuell sieht das Gesetz vor, dass bis 2030 mindestens 80 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden sollen. Darüber hinaus soll Deutschland bis spätestens 2045 treibhausgasneutral werden.
Doch auch unter ökonomischen Gesichtspunkten ist eine Photovoltaikanlage unverändert interessant. Zwar stehen heute die Anreize durch sinkende Einspeisevergütungen nicht mehr so im Vordergrund wie bei der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Aber die stark gestiegenen Preise für fossile Energieträger wie Gas und Öl und in der Folge für Strom einerseits und die zurückgehenden Kosten für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher machen die eigene Stromproduktion außerordentlich interessant – auch und gerade, wenn ein E-Fahrzeug vor der Tür steht. Daher werden Photovoltaikanlagen von vielen Stellen gefördert, um die im EEG definierten Ziele zu erreichen.
Dazu kommt ein weiterer, ganz aktueller Aspekt: Eine Photovoltaikanlage macht uns ein Stück weit unabhängig – von Energieversorgern und rohstoffproduzierenden Ländern.
Einspeisung oder Eigenverbrauch?
Neben dem gestiegenen Umweltbewusstsein spielt vor allem die Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für eine Photovoltaikanlage. Ist die Anlage erst einmal installiert, kann sie über viele Jahre hinweg einen Großteil des eigenen Strombedarfs decken und so dauerhaft Energiekosten senken.
Dabei hat sich der Fokus in den letzten Jahren verschoben: Während die Einspeisung ins öffentliche Netz früher besonders attraktiv war, steht heute der Eigenverbrauch im Vordergrund. Denn selbst erzeugter Strom ist in der Regel deutlich günstiger als zugekaufter Netzstrom.
Je nach Anlagengröße, Eigenverbrauch und technischer Ausstattung amortisiert sich eine Photovoltaikanlage häufig innerhalb von etwa 8 bis 15 Jahren.
Stromkosten sparen durch Eigenverbrauch…
Die Strompreise in Deutschland sind in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen – und unterliegen seit der Energiekrise zudem stärkeren Schwankungen. Während Haushaltsstrom um die Jahrtausendwende noch bei rund 14 Cent pro Kilowattstunde lag, bewegen sich die Preise heute je nach Anbieter und Tarif häufig im Bereich von etwa 30 bis über 40 Cent pro Kilowattstunde.
Demgegenüber steht der selbst erzeugte Solarstrom: Nach aktuellen Berechnungen liegt dieser – je nach Anlagengröße und Nutzung – häufig bei etwa 8 bis 15 Cent pro Kilowattstunde. Damit ist selbst produzierter Strom in vielen Fällen deutlich günstiger als Strom aus dem öffentlichen Netz.
Besonders wirtschaftlich wird eine Photovoltaikanlage durch einen hohen Eigenverbrauch. Denn jede selbst genutzte Kilowattstunde muss nicht teuer eingekauft werden.
…oder mit Einspeisung Geld verdienen
Solarstrom, der nicht selbst genutzt wird, kann in das öffentliche Stromnetz einspeist werden. Der Betrag pro Kilowattstunde ist dabei seit 2000 einheitlich durch die sogenannte Einspeisevergütung geregelt. Waren es damals noch über 50 Cent pro Kilowattstunde eingespeisten Stroms, so liegt der Betrag Stand März 2022 nur noch bei knapp 7 Cent. Tendenz fallend. Der jeweils aktuelle Wert wird durch die Bundesnetzagentur veröffentlicht.
Zu berücksichtigen ist hier auch, dass ab dem Jahr 2021 für die ersten Photovoltaikanlagen die zwanzigjährige Förderdauer nach dem EEG endet. Bei den meisten Anlagen dürfte die technische Lebensdauer noch nicht erreicht sein, sodass ein Weiterbetrieb grundsätzlich möglich ist. Eine Direktvermarktung nach Förderende und Optionen für eine vereinfachte Abnahmeregelung für Strom aus diesen Photovoltaikanlagen wurde entwickelt. Mehr dazu beim Umweltbundesamt.
Fazit: Der Eigenverbrauch des mit einer Photovoltaikanlage erzeugten Solarstroms lohnt heute also deutlich mehr als die Einspeisevergütung bringt. Steuern, Abgaben und Umlagen erhöhen die Strombezugskosten. Wer es also schafft, einen großen Teil des benötigten Stroms selbst zu produzieren und zu nutzen, spart am meisten.
Unser Tipp: Lassen Sie daher Hauptstromnehmer wie die Waschmaschine oder die Spülmaschine nach Möglichkeit dann laufen, wenn die Sonne so richtig lacht. Oder in die Zukunft gedacht: Elektromobilität ist auf dem Vormarsch ... Mit einer Photovoltaikanlage können Sie sich eine eigene Stromtankstelle für Ihr Elektroauto einrichten und das Fahrzeug beispielsweise dann laden, wenn der Solarstrom gerade nicht anderweitig benötigt wird.
Stromspeicher
An vielen Tagen produziert die Solaranlage während der Sonnenstunden mehr Strom als sofort genutzt werden kann. Dann ist es gut, wenn der überschüssig produzierte Strom in einem Strom- oder Batteriespeicher zur späteren Nutzung zwischengespeichert werden kann. So lässt sich der Solarstrom auch dann nutzen, wenn keine Sonne scheint und die Photovoltaikanlage keinen oder zu wenig Strom liefert. Zum Beispiel am Abend, wenn der Energieverbrauch steigt, dann kann der gespeicherte Strom wieder entnommen werden.
Als Stromspeicher haben sich insbesondere die Lithium-Ionen-Akkus durchgesetzt. Sie weisen gegenüber Blei-Akkus eine erheblich längere Lebensdauer auf und zeigen mit 95 Prozent einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Blei-Akkus bringen es auf knapp über 80 Prozent. Dazu fällt beim Vergleich der Umweltverträglichkeit die Wahl auf die Lithium-Ionen-Akkus, denn ein hoher Anteil des giftigen Schwermetalls Blei belastet die Umwelt.
Aufgrund der Vorteile setzen immer mehr Eigenheimbesitzer und Betreiber von Photovoltaikanlagen auf den Eigenverbrauch von Solarstrom mithilfe eines Stromspeichers. Berechnungen haben gezeigt, dass sich so der Eigenverbrauchsanteil von etwa 30 Prozent auf mehr als 70 Prozent erhöhen lässt. Vor allem lohnt sich ein Solarstromspeicher
- bei Neuinstallation einer Photovoltaikanlage,
- für größtmöglichen Selbstverbrauch des eigens erzeugten Solarstroms,
- für mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern und steigenden Strompreisen,
- um mit erneuerbarem Strom die Energiewende voranzubringen,
- wenn man sich ein Elektroauto anschaffen möchte.
Kosten für eine Photovoltaikanlage
Bei allen Vorteilen … eine Photovoltaikanlage und der Solarstromspeicher haben ihren Preis, auch wenn sie stark gesunken sind. Vor 20 Jahren lagen die Preise für Photovoltaikanlagen noch bei mehr als 4.000 Euro pro Kilowatt-Peak (kWp). Mit einem Kilowatt-Peak lassen sich rund 1.000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugen, dafür braucht man etwa 7 bis 10 qm Dachfläche. Seitdem sind die Nettopreise pro Kilowatt-Peak stetig gesunken. Heute kostet eine Photovoltaikanlage nur noch zwischen 1.200 und 2.000 Euro pro kWp.
Für eine Anlage mit beispielsweise 8 kWp liegen somit die Investitionskosten bei 10.000 bis 16.000 Euro. In Kombination mit einem Stromspeicher steigen die Kosten auf rund 14.000 bis 20.000 Euro. Nach der einmaligen Investition fallen für eine Photovoltaikanlage meist nur noch geringe laufende Kosten an.
Unser Tipp: Sprechen Sie für die Auswahl des passenden Batteriespeichers und der individuellen Einsparmöglichkeiten einen Fachbetrieb an. Mit in die Entscheidung einbezogen werden sollten auch die künftigen Entwicklungen, insbesondere die gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Förderung nutzen
Es gibt seitens des Bundes, der Länder und Kommunen verschiedene Förderprogramme für Photovoltaikanalagen, wie beispielsweise
- die gesetzliche Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen,
- zinsgünstige Kredite,
- regionale und kommunale Förderungen,
- Photovoltaik-Zuschüsse von Energieversorgern.
Kredite der KfW-Bank
Für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage bietet die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) über den Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ eine zinsgünstige Finanzierungsmöglichkeit für Photovoltaikanlagen auf Dächern, an Fassaden und auf Freiflächen. Auch Batteriespeicher und die Erweiterung von bestehenden Anlagen können über den Kfw-Kredit 270 gefördert werden.
Förderfähig sind die Kosten für Planung, Projektierung und Installation der Photovoltaikanlage. Voraussetzung für die Bewilligung des Kredits ist, dass die Photovoltaikanlage den Anforderungen des EEG entspricht. Die Höhe des Kredits kann dabei bis zu 100 Prozent der Investitionskosten decken.
Wer von dieser Investitionsförderung profitieren möchte, muss seinen Antrag vor dem Kauf der Photovoltaikanlage einreichen. Der Kredit kann grundsätzlich mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Programm 440 für die Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
Einspeisevergütung
Wer Strom aus Photovoltaik in das öffentliche Stromnetz einspeist, erhält nach EEG eine Einspeisevergütung. Für typische Solaranlagen auf Privathäusern (bis 10 kWp Anlagengröße), die im März 2022 neu installiert werden, beträgt die Photovoltaik-Einspeisevergütung noch 6,63 ct pro kWh. Sie wird in dieser Höhe über einen Zeitraum von 20 Jahren gezahlt. Doch die Vergütung wird weiter sinken. Die jeweils geltenden Einspeisevergütungen werden von der Bundesnetzagentur veröffentlicht.
Wie oben bereits erläutert, lohnt sich dieses Modell jedoch längst nicht mehr. Der Schwerpunkt liegt heute auf dem Eigenverbrauch.
Die regionale Förderung
Ebenso bieten Länder, Städte und Kommunen vielfältige Fördermöglichkeiten, insbesondere für die Anschaffung von Stromspeichern, aber auch bei der Investition in eine Photovoltaikanlage. Meist handelt es sich hier um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.
Leider gibt es keine einheitliche Vorgehensweise. So fördert ab 1. April 2022 nur Thüringen die Investitionen von Solaranlage und Batteriespeicher. In Bayern und Nordrhein-Westfalen gibt es Fördermittel für Batteriespeicher. Hier lohnt es sich schnell zu sein, denn die bereitgestellten Mittel sind begrenzt. Ebenfalls unterstützen einige Städte die Installation von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern oder nur eins von beidem.
Exkurs: 70 Prozent-Regelung bei der Einspeisung
Gemäß EEG dürfen Betreiber einer Photovoltaikanlage, die eine Einspeisevergütung erhalten, nur 70 Prozent der theoretisch möglichen Strommenge einspeisen. Mit dieser Regelung will der Gesetzgeber sicherstellen, dass das Stromnetz stabil bleibt. Mit einer Kombination aus Photovoltaikanlage und Stromspeicher speisen Hausbesitzer viel weniger produzierten Solarstrom ins Netz ein, sodass diese Regelung keine Rolle mehr spielt.
Zuschüsse von Energieversorgern
Einzelne Energieversorger und Stadtwerke bieten ihren Kunden Unterstützung bei der Installation einer Photovoltaikanlage – sowohl als Berater wie auch finanzieller Art, beispielsweise durch einen Aufschlag auf die gesetzliche Einspeisevergütung oder durch einmalige Investitionszuschüsse.
Über die möglichen Förderprogramme im Einzelnen gibt die Förderdatenbank zu des Bundeswirtschaftsministeriums Auskunft. Welche Fördermöglichkeiten speziell in Ihrer Region angeboten werden, sollten Sie bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung bzw. bei dem Energieversorger vor Ort erfragen.
Wichtig: Für die unterschiedlichen Förderprogramme gelten jeweils unterschiedliche Förderbedingungen. Hier muss man sich in jedem Fall vorab informieren, worauf zu achten ist. Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln ist in jedem Fall, dass ein Fachbetrieb bzw. ein Handwerksunternehmen mit den Arbeiten beauftragt wird. Ein Antrag muss bei der zuständigen Behörde eingereicht werden, bevor der Auftrag erteilt wird und die Arbeiten losgehen. Denn bereits in Betrieb genommene Anlagen und Stromspeicher sind nicht mehr förderfähig.
Mehr über Fördermöglichkeiten erfahren Sie auch hier.
Gut abgesichert
Prüfen Sie, ob Ihre Wohngebäudeversicherung ausreichend Schutz bietet. Informieren Sie vor Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage Ihren Versicherer. Viele bieten eine Absicherung für die Anlage innerhalb der Wohngebäudeversicherung an
Sie ersetzen, abhängig vom jeweils vereinbarten Versicherungsschutz, beispielsweise nicht nur Diebstahl und Schäden durch Sturm oder Feuer, sondern leisten darüber hinaus u.a. bei Überspannungsschäden, Kurzschluss und Überstrom.
Ebenso werden Ertragsausfälle für einen bestimmten Zeitraum übernommen, wenn die Anlage aufgrund eines Schadeneintrittes durch eine versicherte Gefahr (z.B. Sturm) keinen Strom erzeugen kann.
Von der Anlage selbst können ebenso Gefahren für Dritte ausgehen, zum Beispiel, wenn sich infolge eines Sturms Teile der Anlage lösen und fremdes Eigentum beschädigen. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung der GEV umfasst Schäden aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage.
