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Sicherheit fürs Haus mit dem Naturgefahren-Check

Stürme und Starkregen verursachen in Deutschland jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Wie hoch das individuelle Risiko am eigenen Wohnort ist, verrät nun der „Naturgefahren-Check“ des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Vater schippt mit seinen Kindern das Regenwasser aus dem Hof des Hauses.

Glück gehabt – hier ist nur die Terrasse unter Wasser. Hochwasser entsteht nicht nur durch Überflutung von Flüssen, sondern auch durch Starkregen-Ereignisse. Testen Sie Ihr Risiko mit dem einfachen Naturgefahren-Check der GDV.

 

Wie sicher ist Ihr Zuhause bei Sturm, Starkregen, Hochwasser?

Die Natur ist ein beliebter Zufluchtsort und gilt als Quelle von Gesundheit und Wohlbefinden. Studien belegen die positive Wirkung eines Aufenthalts im Wald auf Immunsystem und Herzschlag. Unser Herz höher schlagen lässt hingegen die Bedrohung, welche ebenso von den Naturelementen ausgeht. Doch wie hoch ist die Gefahr für Ihr zuhause wirklich?

Stürmische Zeiten mit Sabine und Friederike

Im Februar 2020 fegte Wintersturm „Sabine“ über deutsche Dächer hinweg und erleichterte allein die Sachversicherer um etwa 600 Millionen Euro. Zwei Jahre zuvor kostete „Friederike“ sogar etwa 1,15 Milliarden. Und wer sich noch an „Kyrill“ erinnert: Der verursachte im Jahr 2007 versicherte Schäden in Höhe von über drei Milliarden Euro. Schäden ohne Versicherungsschutz gehen übrigens nicht in diese Statistiken ein.

Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass bei weiter steigenden Treibhausgasemissionen Extremwetterereignisse auch bei uns zum Normalfall werden könnten. Wird hingegen das Risiko von Naturgefahren unterschätzt, bleiben erforderliche Schutzmaßnahmen oft aus. Das gilt für Länder, Städte und Gemeinden ebenso wie für Privatpersonen. Ein passender Versicherungsschutz kann zwar Sturm und Starkregen nicht aufhalten, aber zumindest für eine finanzielle Absicherung im Schadenfall sorgen.

Mit der Postleitzahl zum Naturgefahren-Check

Die Gefahr von Unwetterereignissen variiert je nach Region stark. Aufschluss über das tatsächliche Risiko können die Daten vergangener Schadenereignisse im Umkreis geben. Sowohl bei einem Bauvorhaben als auch beim Immobilienerwerb verschafft dieses Wissen die Möglichkeit, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Aber auch für Mieterinnen und Mieter kann sich ein Handlungsbedarf bei erhöhtem Unwetterrisiko ergeben. In Frage kommen in allen Fällen bauliche Maßnahmen und Schutzvorkehrungen und natürlich ein risikogerechter Versicherungsschutz.

Der „Naturgefahren-Check“ des GDV bietet nun genau diesen Wissensvorsprung: Nach Eingabe der Postleitzahl im Onlineportal werden die Informationen über aufgetretene Unwetterschäden am eigenen Wohnort bereitgestellt. Dazu zählen die Anzahl der Schäden pro Jahr, der jeweils teuerste Schaden durch Starkregen und Sturm/Hagel sowie die Hochwassergefahr der Wohngegend und ein paar Handlungsempfehlungen. Der „Hochwasser-Check“ kann auch noch genauer ausgeführt werden. Wer auf den Button klickt und die ganze Adresse einträgt, erhält die entsprechende Gefahrenstufe angezeigt und die dazu passenden Tipps.

Ermitteln Sie Ihr Risiko für einen Naturschaden und beugen Sie vor

Wenn sich beim Naturgefahren- oder Hochwasser-Check ein höheres Risiko für einen Schadeneintritt herausstellt, lautet die Empfehlung den Versicherungsschutz zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Es erscheint auch ein Hinweis, welche Versicherungen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in der Nachbarschaft abgeschlossen haben. Genaue Details zu Vertragsinhalt und Tarifoptionen erhalten Sie bei Ihrem Versicherer.

In der Wohngebäude- und Hausratversicherung sind Sturmschäden versicherbar. Weitere Elementargefahren wie Überschwemmung und Starkregen lassen sich meist zusätzlich absichern. Darüber hinaus können ein paar Schutzvorkehrungen oft das Schlimmste verhindern. In unserem Ratgeber finden Sie zum Beispiel Informationen zur Prävention von Sturmschäden.

 

 

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